Check-up

 

GESUNDHEITS-CHECK-UPFür ihr Wohlbefinden tun wir alles.

– Dünn-Schicht-Krebsabstrichuntersuchung
– HPV-Test
– Vorsorge gegen Darmkrebs
– Blasentest
– Labor: Blutbild, Hormone, Vitamine, Spurenelemente
– Impfstatus



– Schwangerschaftszuckertest
– Immunitätsstatus verschiedener Infektionskrankheiten
– Vaginalabstrich auf Beta-Streptokokken
– Vaginalabstrich auf Chlamydien
– Vaginalabstrich auf Gonokokken

 

Wenn es um die Gesundheit geht, kann man nicht vorsichtig genug sein. Ich biete zu Ihrer Sicherheit die folgenden Vorsorge-Untersuchungen an: Gegen ein vereinbartes Honorar erhalten Sie die Zusatzleistungen (Igel: Individuelle Gesundheitsleistungen), die im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherungen nicht enthalten sind.

 

 

Dünn-Schicht-Krebsabstrichuntersuchung.

Bei der Dünnschichtzytologie handelt es sich um einen optimierten Zellabstrich. Dazu werden störende Bestandteile der Abstrichflüssigkeit mittels einer Membran herausgefiltert. Der Zytologe kann den so bereinigten Abstrich eindeutiger beurteilen und Zellveränderungen besser erkennen.

 

 

HPV-Test.

Hinter der Abkürzung HPV verbirgt sich das Humane Papillomavirus mit mehr als 70 Unterarten. Einige von ihnen verursachen Warzen an Händen und Füßen sowie im Genitalbereich.
Auch an der Entstehung des Gebärmutterhalskrebses sind Typen der Humanen Papilloma-Viren (HPV) nachweislich beteiligt. Eine HPV Übertragung erfolgt überwiegend durch Geschlechtsverkehr. Da die Infektion zumeist symptomlos verläuft, bleibt die Ansteckung häufig unbemerkt. Der Test auf gefährliche HPV-Typen soll Frauen ermitteln bzw. schützen, die ein besonders hohes Krebsrisiko haben. Der positive Befund wird durch moderne, laborchemische Verfahren (hybrid capture / DNA-Nachweis) ermittelt und ist als zusätzliche Früherkennungsmaßnahme zum Gebärmutterhalsabstrich sehr zu empfehlen.

 

 

 

Vorsorge gegen Darmkrebs.

Eine signifikante Verbesserung bei der Erkennung von Darmkrebs und dessen Vorstufen ist mit herkömmlichen Guajak-Nachweisverfahren (Haemokult-Test) aufgrund ihrer Oxidations-Methodik nicht zu erwarten. Oft genug kommt es zu Kreuzreaktionen mit unspezifisch wirkenden Oxidasen der Nahrung. Insbesondere, wenn die Test-Person Ernährungs-Empfehlungen gar nicht oder nur unzureichend umgesetzt hat, mindert dies die Mess-Genauigkeit ganz erheblich.
Bei immoCARE-C, einem neuen Verfahren, das humanes Hämoglobin in der Stuhlprobe ganz spezifisch nachweisen kann, sind sensible Antikörper für die Wissenschaft im Einsatz und lästige Restriktionen bezüglich der Ernährung deshalb völlig überflüssig. Durch die Herabsetzung der Nachweisgrenze bei gleichzeitiger Erhöhung der Treffsicherheit konnten zudem, laut klinischer Studien, mehr als doppelt so viele Polypen entdeckt werden. Damit hat die Methode ihren ‚Eignungstest’ als Präventionsdiagnostik bestanden.

 

 

Blasenkrebs: NMP 22-Urintest zur Sicherheit und Gewissheit.

Blasenkrebs zählt in Deutschland, mit ca. 25.000 Neuerkrankungen pro Jahr, zu den häufigeren, bösartigen Tumoren. Ein neuartiger, einfach durchzuführender Test mittels Urin-Probe hat in der Früherkennung jetzt den Durchbruch gebracht. Gesucht wird das Protein NMP 22. Dieser sogenannte Tumormarker wird bereits im Frühstadium  des Blasenkrebses in den Urin abgegeben und weist daher schon sehr zeitig auf die Krankheit hin.
Der Test lässt sich jederzeit problemlos durchführen. Und ist gerade den Risikogruppen wie Raucherinnen, Personen mit chronischen Erkrankungen im Harnabflussbereich oder häufigem Kontakt zu Farbstoffen dringend anzuraten.

 

 

Labor: Blutbild, Hormone, Vitamine, Spurenelemente.

Das Blutbild ist das Abbild unseres Gesundheitszustands: Die durch spezielle Zusätze haltbar gemachte Probe wird im Labor zu Serum verarbeitet, d. h. man scheidet die festen Bestandteile wie Blutplättchen, weiße und rote Blutkörperchen ab. Für ein bis zwei Milliliter Serum benötigt man 10 ml Vollblut. Die gewonnene Flüssigkeit gibt Aufschluss über Blutzucker, Blutfette (Cholesterin, HDL, LDL, Triglyceride) Enzyme, Eiweiß, Hormone, Vitamine, Eisen oder Mineralstoffe wie Kalium und Calcium sowie Antikörpern nach Impfungen. Messwerte, die außerhalb der jeweiligen Normen liegen, weisen zumeist auf Krankheiten aber auch Mangelernährung hin. So zum Beispiel macht sich eine Entzündung durch erhöhte weiße Blutkörperchen bemerkbar. Eisenmangel hingegen lässt sich entweder auf starke Blutungen oder aber auch auf vegane Ernährung zurückführen.

 

 

Impfstatus.

Impfungen sind heutzutage aus der Gesundheitsvorsorge nicht mehr wegzudenken. Ein kleiner Pieks genügt und der Körper ist über eine langen Zeitraum vor einer Krankheit geschützt, die bis Einführung der Schutzimpfung für die Betroffenen häufig eine schwere Krankheit, Siechtum oder gar den sicheren Tod bedeutet hätte. Die Impfungen von heute sind extrem wirksam, sicher und gut verträglich. Kaum eine andere Medikation besitzt im Vergleich zum Aufwand einen so großen Nutzen.
Doch sind wirklich alle angebotenen Impfungen notwendig? Sollte man sich gegen Grippe wirklich impfen lassen? Wann und wo ist eine Impfung gegen die von Zecken übertragene FSME sinnvoll? Muss man sich als erwachsene Frau noch gegen „Kinderkrankheiten" wie Masern, Windpocken, Röteln und Keuchhusten schützen?  Wie funktioniert überhaupt eine Impfung? Und speziell diejenige gegen Gebärmutterhalskrebs? Gibt es Seren mit gefährlichen Nebenwirkungen? Wie oft müssen Impfungen etwa gegen Tetanus oder Diphtherie aufgefrischt werden. - Für alle offenen Fragen stehe ich in einem persönlichen Gespräch gerne zur Verfügung. Zudem kann ich durch eine gezielte Blutuntersuchung den Status der einzelnen Impfungen sowie abgelaufener Infektionskrankheiten (z.B. Windpocken) bestimmen und somit feststellen, ob eine Schutzauffrischung notwendig ist.

 

 

Schwangerschaftszuckertest.

Unter Gestationsdiabetes versteht man jede während der Schwangerschaft zum ersten Mal auftretende Störung des Zuckerstoffwechsels. Sie äußert sich in erhöhten Blutzuckerwerten, meist nach den Mahlzeiten. Obwohl lediglich 1-5% aller Schwangeren davon betroffen sind, handelt es sich dennoch um die häufigste Stoffwechselstörung, die während dieser so entscheidenden neun Monate auftreten kann und hohe Risiken für Mutter und Kind mit sich bringt. Das Fehlen von akuten Beschwerden birgt dabei ganz besondere Gefahren: So gibt es keinerlei augenfällige Hinweise, an denen sich Zuckerstoffwechselstörungen bei Schwangeren ablesen ließen. Selbst der negative Befund einer Zuckerausscheidung im Urin ist kein Ausschluß-Kriterium.

 

Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft empfiehlt als einzig sichere Methode den einfachen Suchtest, den ich Frauen zwischen der 24. und 28. SSW in meiner Praxis anbiete. Die gezielte Blutzucker-Messung findet ein und zwei Stunden nach Einnahme einer speziellen Zuckerlösung statt, die nüchtern verabreicht wird. Obwohl die Ärzteschaft bereits seit Jahren den routinemäßigen Blutzuckersuchtest bei allen Schwangeren fordert, ist er noch immer kein Bestandteil der Mutterschaftsvorsorge.

 

 

Vaginalabstrich auf Beta-Streptokokken.

Beta-Streptokokken sind Bakterien, die einer Schwangeren normalerweise nicht schaden. Allerdings kann es beim Kind während der Geburt zu einer Infektion kommen, die bis zur "Blutvergiftung", auch Sepsis genannt, mit all ihren negativen Konsequenzen führen kann. Ein Vaginalabstrich in der 35. bis 37. Schwangerschaftswoche genügt, um den Erreger rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln, um schwere Komplikationen zu verhindern.

 

Vaginalabstrich auf Chlamydien.

Chlamydien sind Bakterien, die unter Umständen gefährliche Entzündungen im Unterleib verursachen. Die bei uns häufigste sexuell übertragene Infektionskrankheit kann in Extremfällen Ei- bzw. Samenleiter verkleben und damit bei beiden Geschlechtern zur Unfruchtbarkeit führen. Da die Ansteckung bis zu einem gewissen Stadium symptomarm verlaufen kann, wird der Herd häufig zu spät oder gar nicht entdeckt. Die in meinem Labor angewandte immunchemische DNA-Sonde gehört zu den sichersten „Ermittlungs“-Verfahren. Ähnlich wie beim PAP-Test sorgt ein Abstrich am Gebärmutterhals für Ihre Sicherheit.
Sollten Chlamydien nachgewiesen werden, ist auch beim Partner eine Behandlung mit Antibiotika durchzuführen, um einen ‚Ping-Pong-Effekt’ zu vermeiden.

 

Vaginalabstrich auf Gonokokken.

Gonorrhoe ist die in Deutschland am häufigsten auftretende Geschlechtskrankheit. Landläufig als Tripper bezeichnet wird diese Infektion von Gonokokken verursacht. Bereits wenige Tage nach einer Ansteckung kommt es bei 50% aller Frauen zu eitrigem Ausfluss und Schmerzen beim Wasserlassen. Den Sexualpraktiken entsprechend kann sich die Infektion auch durch eine eitrige Entzündung des Rachens oder Afters bemerkbar machen. Ohne Behandlung besteht die Gefahr chronischer Schmerzen sowie der Unfruchtbarkeit von Frau und Mann. Schwangere können den Erreger während der Geburt auf ihr Kind übertragen. Eine Gonorrhoe lässt sich erst dann definitiv ausschließen, wenn es auch nach mehreren Tagen nicht gelingt Gonokokken aus dem Abstrich anzuzüchten. Bei einem positiven Untersuchungs-Ergebnis folgt der behandelnde Arzt der Meldepflicht an das zuständige Gesundheitsamt auf anonymer Basis.